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© Gemeinde Üchtelhausen |
Der Gemeindeteil Madenhausen
Madenhausen scheint um das Jahr 1198 entstanden zu sein.
Zumindest besagen das die ersten urkundlichen Erwähnungen. Mit ca. 356
Höhenmetern liegt der Ort in einer Talmulde der „Schweinfurter Rhön“ an der
Kreisstraße in Richtung Maßbach. Besondere
Erwähnung findet in der Geschichte Madenhausens die Nacht vom 1. auf den 2.
Oktober 1631. In dieser Nacht schlug der siegreiche Schwedenkönig Gustav Adolph
sein Lager im Ort auf um anschließend am nächsten Tage die Stadt Schweinfurt
einzunehmen. Von dem Gebäude, in dem Gustav Adolph nächtigte ist heute nichts
mehr übrig. Ortsbildprägend
ist das evangelische neuromanische Kirchengebäude mit Dachreiter, das im Jahre
1852 an die Ortsbevölkerung übergeben wurde. Typisch für die fränkische Region
sind die schmucken Fachwerkhäuser in der Petersgasse und der Gustav-Adolf-Str.
aus dem 19. Jahrhundert. Die Landwirtschaft
spielt in Madenhausen fast keine Rolle mehr. Einheimische Landwirte sind nur
noch schwer zu finden. Dafür kann Madenhausen die größte Dichte an
Gastwirtschaften in der Gemeinde vorweisen. Mit der „Kaminstube“ in der
Erlenbrunnstraße und dem „Madenhäusle“ in der Gustav-Adolf-Str. findet der
Hungrige gute Einkehrmöglichkeiten.
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