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780 Dienstjahre eingebracht

28.02.2019

 

780 Dienstjahre eingebracht

 

Freistaat Bayern zeichnete verdiente Feuerwehrleute

der Großgemeinde aus

 

Bei sieben Feuerwehren mit 279 Aktiven kommt schon einiges zusammen, wenn Ehrungen angesetzt sind. Und so zeichnete Landrat Florian Töpper 21 Kameraden mit dem Ehrenzeichen des Freistaats Bayern aus. Vier für 25 Jahre Dienst und 17 für 40 Jahre, insgesamt kämen da 780 Dienstjahre zusammen, rechnete Bürgermeisterin Birgit Göbhardt vor.

 

Mit einem herzlichen Dankeschön für ihren Einsatz im Katastrophenfall ebenso wie im Vereinsleben, der Traditionspflege, der Jugend- und seit neuestem auch der Kinderarbeit, eröffnete sie die Feierstunde in der Kirchbergschule.

 

Sie stellte ihre Wehren kurz vor. Bei den Aktiven seien 43 Atemschutzträger und „auch Frauen sind immer mehr bereit, sich für die Sicherheit der Bürger selbstlos einzusetzen“. Unter den Aktiven gibt es 25 Kameradinnen, bei den 56 Jugendfeuerwehrlern sind 21 junge Frauen. Der Kinderfeuerwehr in Zell schlossen sich 27 Kinder, darunter neun Mädchen an. 2018 gab es in der Großgemeinde 30 Einsätze, sieben Brände, darunter der Gro0brand in Weipoltshausen, und 15 technische Hilfeleistungen. Insgesamt wurden 906 Personaleinsatzstunden geleistet.

 

Trotz angespannter Haushaltslage unterstütze die Gemeinde ihre Wehren so gut wie möglich. Allein im vergangenen Jahr wurden 74.597 Euro laufende Kosten für die FFW ausgegeben. Es ging dabei um Ersatzbeschaffungen, Lehrgänge, den Unterhalt der Feuerwehrhäuser, die Handyalarmierung und auch 90 neue Feuerwehrhelme wurden angeschafft.

 

Er käme gerne in die Kirchbergschule betonte der Landrat, er fand das „sympathische Umfeld“ passend für die dringend nötige „Anerkennungskultur“. Trotz Beruf und Familie brächten die Kameraden viel Lebenszeit ein, was nicht genug gelobt werden könne, so Töpper. Das Feuerwehrwesen in Bayern zeichne sich durch ein hohes Maß an Professionalität aus, meinte er und erinnerte am Beispiel von Photovoltaikanlagen daran, dass die Herausforderungen für die Wehren immer komplexer würden. Dies verlange auch eine immer größere Bereitschaft zu Fort- und Weiterbildungen. Stolz und dankbar ist Töpper für die „gesunden Strukturen“ bei den Wehren in seinem flächenmäßig großen Landkreis.

 

Kreisbrandrat Holger Strunk freute sich, dass sich so viele Gemeinderäte die Zeit genommen hatten mitzufeiern. Dies sei auch ein Zeichen der Anerkennung. Neben der Förderung der Jugendarbeit riet er den Kameraden, verstärkt auf Neubürger zuzugehen und sie zum Mittun einzuladen. „Die Bürger in Üchtelhausen können ruhig schlafen“ stellte Strunk fest und sagte den Wehren die Unterstützung der Kreisbrandinspektion zu.

 

Die Geehrten:

25 Jahre: Klaus Schmidt (Hoppachshof), Jochen Stark und Frank Weissenberger (beide Üchtelhausen), Thomas Rödamer (Weipoltshausen)

40 Jahre: Ansgar Graser, Gerhard Schleyer, Erhard Mock und Thomas Schmitt (Üchtelhausen); Erwin Vollert, Gregor Vollert-Kuhn und Hugo Pfister (Hesselbach); Gerd Lesin und Martin Gundelach (Madenhausen); Gottfried Ankenbauer, Hermann Härterich, Albin Sterzer, Klaus Müller und Günther Rudolph (Ebertshausen); Gerd Geiß (Weipoltshausen); Manfred Grebner und Karl-Heiz Trost (Zell);

 

 

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