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Ausbau der Digitalisierung in der Grundschule

05.01.2021

„In der MedienAG lernen unsere Schüler den Umgang mit Computerprogrammen wie Word und benutzen spezielle Lern-Apps aus Rechen-, Sprach- oder Rechtschreibprogammen“, betonte Kerstin Weber. Die Rektorin der Grundschule Üchtelhausen freute sich über die Übergabe von mehr als 50 iPads, deren Anschaffung vom Bund und vom Freistaat Bayern bezuschusst wurden. Zudem erhielt die Schule einen neuen Server und einen neuen Kabelanschluss mit 100 Mbit/s. Dieser ist zudem bei Bedarf jederzeit auf 1 Gbit/s erweiterbar. Somit steht für jeden Schüler der dritten und vierten Klasse ein Gerät zur Verfügung. In den ersten beiden Jahrgangsstufen ist nur ein punktueller Einsatz der iPads vorgesehen. Rektorin Kerstin Weber blickt zurzeit nicht ohne Sorge auf die Möglichkeit eines zukünftigen Präsenzunterrichts. „Im Fall eines verschärften Lockdowns stehen dann diese Geräte zur Verfügung und gewährleisten ein Homeschooling der Schüler“.

 

Bürgermeister Johannes Grebner sieht den jetzigen Ausbau der Digitalisierung in der Grundschule als einen weiteren Schritt die Zukunftsfähigkeit der Üchtelhäuser Grundschule zu sichern und mit den Schülern dort einen guten Umgang mit den neuen Medien einzuüben. Der Rathauschef erinnert daran, dass bereits 2017 die Gemeinde ohne jegliche staatliche Förderung für 9000 Euro in jedes Klassenzimmer einen WLAN-Anschluss habe legen lassen und zwei Laptops, einen Beamer und eine Dokumentenkamera pro Klasse angeschafft habe. Im kommenden Jahr sollen im Rahmen der staatlichen Förderung DigitalPakt Schule von Bund und Länder mit Kosten von rund 60000 Euro acht interaktive Großbildmonitore die digitale Technik ergänzen. Dazu erhofft sich Johannes Grebner einen Zuschuss von rund 52 000 Euro.

Aber nicht nur die Digitalisierung der Grundschule wurde in diesem Jahr vorangebracht. Mit Blick auf die Corona-Pandemie wurde das Gebäude mit acht CO2-Sensoren ausgestattet, die rechtzeitig Alarm zum Lüften der Räume geben. Die Kosten von rund 1000 Euro bezuschusste der Freistaat Bayern mit 900 Euro.

 

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