Gemeindewappen Üchtelhausen

Gemeinde

Üchtelhausen

Aktuelles

Ein Jahr im Amt

05.05.2021

Ein Jahr im Amt

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

am ersten Mai war es tatsächlich schon so weit. Ein Jahr Amtszeit ist vergangen. Wie die ersten Worte bereits andeuten, so rasch, dass ich es selbst kaum für möglich halte.

Ich bin überzeugt, dass mit der Hauptgrund hierfür ist, dass es ständig neue Herausforderungen gibt, dass man täglich vor neue größere oder auch kleinere Aufgeben gestellt wird und dass es auch einmal heißt zuzuhören und vielleicht auch einmal ein wenig Trost zu spenden. Aber genau das ist es, was dieses Amt so interessant macht und warum ich mich für diese Aufgabe beworben habe. Ich bin heute noch froh und dankbar, dass ich es ausführen darf und mache mich jeden Tag gerne an die Arbeit.

Auch wenn die letzten Wochen ihren eigenen Charme entwickelt haben, soll mein Handeln immer unserer gesamten Gemeinde mit all ihren Gemeindeteilen zugutekommen. Hier gilt es, möglichst genau alle zur Verfügung stehenden Informationen einander gegenüber zu stellen und im Anschluss Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen. Die Resultate können und werden nicht immer zu 100% Zustimmung finden. Aber ich bitte Sie zu berücksichtigen, dass es niemals darum geht etwas zu verschlechtern, sondern den Blick nach vorne zu werfen, natürlich mit dem nötigen Feingefühl und ohne Übertreibungen. Uns nur zu verwalten ist nicht mein Anspruch und kann nicht das Ziel sein.

Für uns alle ist eine gewisse Infrastruktur und eine gesicherte Grundversorgung nötig. Jeder, bzw. jede hat sicherlich nichts gegen unsere Kindergärten, Spielplätze, Gemeinschaftshäuser, Vereine, Dorfmittelpunkte, Seen und Bäche, Straßen und Radwege, oder eine vernünftige digitale Versorgung, um nur einen kleinen Teil aufzuzählen. Aktuelle Möglichkeiten zum Bespiel neue Förderprogramme, Projekte der Regierung sind zu nutzen und auf aktuelle Veränderungen wie zum Beispiel eine Steigerung der Geburtenzahlen, ist zu reagieren. Dies habe ich angekündigt und werde es auch tun. Dass manches nicht immer wunschgemäß läuft, ist nicht vermeidbar. Aber, wenn sich Dinge anders entwickeln, gleich von Vertrauensverlust oder gar Wortbruch zu sprechen, scheint mir doch sehr hochgegriffen.

Fortschritt braucht Veränderung, mit Maß und Ziel. Leider höre ich immer öfter den Satz: Wir wohnen hier um unsere Ruhe zu haben, Natur zu genießen und unsere Freizeit zu gestalten und alles andere bekommen wir von den Nachbargemeinden oder der Stadt. So kann es jedoch nicht funktionieren. Auch wenn dies sicherlich unsere Vorzüge sind, so muss dennoch auch die bereits erwähnte Grundversorgung sichergestellt sein. Hierzu braucht es gemeinsame Lösungen, die gemeinsam erarbeitet werden müssen. Gemeinsam mit Kompromissen könnte eine Lösung sein.

Ich hoffe, ich konnte in diesem ersten Jahr zeigen, dass mir Kommunikation sehr wichtig ist. Ein offener und fairer Umgang miteinander ist in meinem Programm fest verankert. Lassen Sie uns bitte auf diesem Weg gemeinsam weiterarbeiten. Informieren Sie sich, bevor Sie urteilen, über den ein oder anderen Sachverhalt diskutieren oder gar einen Leserbrief verfassen. Am Ende entstehen so oft Missverständnisse, die sich kurioserweise schneller verbreiten, als die Tatsachen. Meine Türe ist immer offen und ich stehe Ihnen gerne Rede und Antwort.

Wie bereits angedeutet macht mir die Arbeit nach wie vor Freude und so sind auch meine Erwartungen an das nächste Jahr der Amtszeit durchweg positiv.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, nachhaltig, für alle Generationen, unsere Gemeinde noch lebenswerter zu gestalten, als sie es sicherlich bereits ist.

Ihr Bürgermeister

Johannes Grebner    

 

Zu den News