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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

17.12.2020

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

so langsam neigt sich das Jahr 2020 dem Ende entgegen. Ein sehr besonderes Jahr. Zum einen für mich persönlich, da ich seit dem 1. Mai Ihr Bürgermeister sein darf. Einen kleinen Rückblick auf meine ersten acht Monate werden Sie auf einer der nächsten Seiten finden. Im Allgemeinen ist dieses Amt zwar sehr anstrengend, aber noch viel mehr abwechslungsreich und genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht manchmal auch ein bisschen mehr. Ich darf mich daher an dieser Stelle bei meiner Verwaltung, dem Bauhof, unserem Reinigungspersonal und allen bedanken, die bei der Gemeinde in sonstiger Form beschäftigt sind. Sie haben mich herzlich in Ihr Team aufgenommen und mit ihrem täglichen Einsatz dazu beigetragen, dass sich auch in diesem Jahr die Gemeinde ein Stückchen weiterentwickeln konnte. Das gute Miteinander sorgt dafür, dass man gerne auf die Arbeit geht und ein jeder auch einmal über das „normale“ Maß hinauswächst. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten. Sie bilden eine der wichtigsten Säulen der Demokratie. Die Beiträge und Ideen sorgen für die nötigen Diskussionen, dass für alle Beteiligten und zum Schluss für Sie die Bevölkerung ein guter Beschluss herbeigeführt werden kann. Gleichwohl möchte ich mich bei allen Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde bedanken. Sie sorgen für den Erhalt unserer Gemeinschaft, unserer Traditionen und im Allgemeinen, dass es in unserer Gemeinde lebenswerter ist und bleibt. Ein hohes Gut ist, wenn man sich sicher fühlen kann. Hierfür sorgen unsere Freiwilligen Feuerwehren. Für Ihren uneigennützigen Einsatz für unser aller Wohl sei an dieser Stelle der gesamten Mannschaft und allen voran deren Führung gedankt.

Geprägt war dieses Jahr von der Corona Pandemie. Ich möchte bewusst, gerade an dieser Stelle von größeren Ausführungen absehen. Dennoch möchte ich ausdrücklich Sie an dieser Stelle erwähnen. Sie haben sicherlich die größten Entbehrungen der letzten Jahre hinnehmen müssen. Entbehrungen, die sich zum heutigen Tag auch nicht mehr alle nachholen lassen. Diese wirkten sich nicht nur auf unser so wichtiges Zusammenleben, sondern noch vielmehr auf die sozialen Kontakte gerade auch innerhalb Ihrer Familien aus. Aber die meisten von Ihnen haben es ertragen und zwar nicht nur für sich selbst, sondern gerade für die Älteren, Schwächeren und Vorerkrankten unter uns. Ich denke genau dort fängt ein wichtiger Grundstein unserer Werte an. Über sämtliche Religionen hinweg. Nicht nur an sich selbst zu denken, sondern ebenso an sein Umfeld. In Bezug auf Weihnachten haben wir uns vielleicht daher bereits allen eines der größten Geschenke gemacht. Falls man dieser Situation noch zusätzlich etwas Positives abgewinnen kann, dann ist es, dass die Vorweihnachtszeit nicht ganz so voller Termine war wie vielleicht die letzten Jahre und man dadurch mehr Zeit mit der Familie verbringen konnte. Wenn auch hier eingeschränkt. Meine Bitte wäre jedoch, vergessen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld nicht, die vielleicht ganz, oder, da die Verwandten nicht anreisen können, in diesem Jahr das erste Mal alleine sind. Hier kann eine kleine Geste oder Aufmerksamkeit schon ein wenig Abhilfe schaffen.

Abschließen möchte ich dennoch mit ein paar positiven Gedanken. Wenn wir gemeinsam noch ein wenig durchhalten, uns nicht verunsichern lassen und wenn uns etwas nicht gleich gelingen sollte, es einfach weiter versuchen, wird das kommende Jahr nicht unbedingt von Beginn an das schönste, aber es wird anders und sicherlich auch nicht das schlechteste.

Ich darf Ihnen und Ihren Familien ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Für das kommende Jahr umso mehr Gesundheit und alles Gute.

Ihr Bürgermeister

Johannes Grebner

 

 

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