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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

23.04.2021

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die Corona Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Was sich sicherlich Anfang des letzten Jahres keiner vorstellen konnte, ja eigentlich in unserer modernen Welt unmöglich erschien, wurde zur traurigen Gewissheit. Einem Virus, welches selbstständig, also ohne einen sogenannten Wirt, nicht einmal überlebensfähig ist, ist es gelungen unseren Alltag, unser Berufsleben, unsere Kontakte, oder rundum das gesamte Leben weltweit zu verändern. Jeder Einzelne hat seither Einschränkungen in Kauf zu nehmen, an die in der Vergangenheit nicht zu denken gewesen wären.

Neben den gesamten Entbehrungen und Einschränkungen, auf die man sich doch in irgendeiner Form einstellen oder arrangieren kann, ist und bleibt das wichtigste die Gesundheit. Denjenigen, denen dies leider nicht vergönnt wurde oder ist, die mit schweren Krankheitsverläufen zu kämpfen haben oder hatten, oder in den Familien, bei denen der schlimmste Fall, der Todesfall eingetreten ist, werden ihr Leben lang hiervon betroffen sein. Gerade dann, wenn es keine Möglichkeit eines persönlichen Abschiedes gab, wäre dieser doch für viele bei der späteren Bewältigung der Trauer immens wichtig. Auch für den Sterbenden selbst, alleine dadurch, dass man weiß oder zumindest spürt, man ist nicht alleine gelassen. Leider kann man diesen Moment nicht wiederherstellen und so bleibt er unumkehrbar verloren.     

In dieser Gewissheit, hatte unser Bundespräsident daher am vergangenen Sonntag, den 18.04.2021 zu einem zentralen Gedenktag aufgerufen. Um ein Gefühl der Verbundenheit in dieser schwierigen Zeit zu schaffen, wollte sich die Gemeinde diesem Gedanken uneingeschränkt anschließen. Seit dem Frühjahr 2020 sind sehr viele Menschen in den Städten und Gemeinden infolge einer Corona-Erkrankung verstorben. Um die mehr als 75.000 Toten trauern unzählige Angehörige und Freunde. Wie bereits erwähnt, vielfach ohne die Gelegenheit eines persönlichen Abschieds bekommen zu haben.

Zum Zeichen der Verbundenheit wurde eine Trauerbeflaggung angeordnet. Zudem wurde nach den Fürbitten in den Gottesdiensten in unserer Gemeinde eine Kerze entzündet.

Zum Gedenken aller an den Folgen von Corona Verstorbenen läuteten am Abend um 19:30 Uhr die Kirchenglocken in unserer Gemeinde.

Ich wünsche allen persönlich betroffenen Bürgerinnen und Bürgern viel Kraft den Verlust so gut wie möglich zu bewältigen.

Allgemein darf ich noch erwähnen, dass wir mit dem Impffortschritt auf einem guten Weg sind und wie unsere Bundeskanzlerin bereits erwähnt hat, so langsam Licht am Ende des Tunnels erscheint. Jeder kann seinen Beitrag leisten indem er sich registriert. Unabhängig ob beim Hausarzt oder im Impfzentrum die Impfung stattfindet, ist dies der erste Schritt. Zudem soll in Zukunft das zentrale Testen einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg zu einer gewissen Normalität leisten. Dieses ist seit Dienstag dieser Woche auch im Pfarrheim von Hesselbach, ausgeführt durch den Malteser Hilfsdienst, möglich. Nähere Informationen hierzu wurden bekanntgegeben. Ich darf mich daher bei der Kirchenverwaltung und Herrn Pfarrer Söder bedanken, dass die nötigen Informationen dem Landratsamt zügig übermittelt wurden und die Räumlichkeiten so schnell und unbürokratisch zu Verfügung gestellt werden konnten.   

Ich darf Ihnen abschließend viel Gesundheit wünschen und vielleicht auch noch ein wenig Durchhaltevermögen, dass wir baldmöglichst zu einer gewissen Normalität zurückkehren können.

 

Ihr Bürgermeister

Johannes Grebner

 

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