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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

01.07.2021

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

in den letzten Wochen kommt es vermehrt zu Rückmeldungen, bezüglich der Arbeit des gemeindlichen Bauhofes. Aufgrund dessen, dass diese vorwiegend negativ sind und aktuell sogar Mitarbeiter direkt vor Ort für Ihre Arbeit kritisiert werden, möchte ich an dieser Stelle hierauf eingehen.

Durch vermehrt aufgetretenen Schneefall wurde der Bauhof bereits im Winter häufiger und stärker gefordert als üblich. Im Frühjahr fiel dann, was eigentlich erfreulich ist, deutlich mehr Niederschlag als in den vergangenen Jahren. Leider auch gleich zu Beginn mit einem extremen Starkregenereignis. Diese Schäden zu beseitigen und die Gräben und Durchlässe zu reinigen beschäftigte die Mitarbeiter mehrere Wochen. Die zu Beginn angesprochene Feuchtigkeit im Wechsel mit sonnigen Tagen lässt in diesem Jahr die Vegetation deutlich stärker sprießen, wodurch sich unter anderem die Mäharbeiten erschwert und zeitintensiver gestalten. Zudem hat der ersehnte Bau der „neuen Mitte“ in Ebertshausen begonnen. Gerade hier konnte in der Anfangsphase durch Eigenleistung einiges an Kosten eingespart werden. Hierfür musste zunächst ein Anwesen entrümpelt werden, was auf den ersten Blick vielleicht erst gar nicht in Zusammenhang mit dem eigentlichen Projekt gebracht wird. Dennoch dient es jetzt als Unterstand für Einrichtungsgegenstände, die nach den Bauarbeiten wieder ihren Platz im Dorfmittelpunkt finden sollen. Als Beispiel kann hier der Dorfbrunnen erwähnt werden. Im Anschluss möchte ich noch auf die zu Verfügung stehenden Kräfte hinweisen. Leider haben wir mit zwei längerfristigen Krankheitsfällen hier ein größeres Defizit. Zudem haben sich durch die bereits erwähnten Arbeiten einiges an Überstunden und Resturlaub angehäuft, den ich bestrebt bin nach den aktuellen Bestimmungen den Mitarbeitern auch zu Verfügung zu stellen. Auch wenn hier sicherlich flexible Lösungen gefragt sind.

Aufgrund dieser Tatsachen sind wir mit einigen Arbeiten deutlich im Rückstand. Dennoch versuchen wir jeden Tag diesen rasch aufzuarbeiten. Dies fordert sowohl Verwaltung als auch den Bauhof selbst. Ich darf mich daher ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde bedanken, die täglich gemeinsam daran arbeiten. Ziel ist am Ende unsere Gemeinde für Sie lebenswerter zu gestalten. Manche Arbeiten werden auch bewusst und aus gutem Grund vielleicht nicht ganz so „ordentlich“ und „sauber“ ausgeführt, wie sich das so mancher vorstellt. Hier möchte ich nochmals beispielhaft auf die Mäharbeiten eingehen. Es werden bewusst nicht alle Flächen gleichzeitig und komplett gemäht. Der Hintergrund ist den Insekten und dem Niederwild Rückzugsmöglichkeiten und Nahrung zu bieten.

Sobald Fremd- oder Versorgungsfirmen bei uns im Gemeindegebiet tätig sind, wie zum Beispiel der Wasserversorger oder der Kanalbau, ergeben sich immer wieder ergänzende Anschlussarbeiten, die der Bauhof eigenständig durchführt. Ziel ist es am Ende eine dauerhafte Lösung geschaffen zu haben und kein Provisorium. Da dies natürlich zeitlich sehr eingegrenzt stattfinden muss, verschieben sich wiederum die übrigen Tätigkeiten.

Ich darf Sie daher an der ein oder anderen Stelle um ein wenig mehr Verständnis bitten. Vor allem den Mitarbeitern vor Ort nicht sofort mit Vorurteilen und Unterstellungen zu begegnen. Ich bin überzeugt, dass sowohl Ihre als auch unsere Interessen die gleichen sind. Es möchte niemand etwas verschlechtern, sondern im Gegenteil, am Ende ist es unsere Gemeinde die hiervon profitiert. Selbstverständlich stehe ich daher gerne jederzeit für konstruktive Kritik zu Verfügung. Sie können diese an mich direkt oder den Bauhofleiter Herrn Schürger richten. Seien sie versichert, dass dieser in jedem Fall nachgegangen wird.

Ihr Bürgermeister

Johannes Grebner

 

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