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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

21.12.2018

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Adventszeit mit all den besinnlichen Vorweihnachtsfeiern neigt sich dem Ende zu, das Weihnachtsfest steht schon fast vor der Tür und das Jahr 2018 eilt mit großen Schritten seinem Ausklang entgegen.

Der 3. Adventssonntag steht in der Kirche unter dem Motto Gaudete, d. h. Freuet Euch – Machet die Herzen weit!

Passend hierzu hat auch Frau Holle die ersten Schneeflocken sanft zur Erde geschickt und die Natur in ein zartes weißes Kleid gehüllt, was in uns die Erwartung auf Weihnachten noch stärker wachsen lässt. Auch unsere Kinder erfreuen sich der weißen Pracht, tummeln sich im Schnee und fiebern dem Weihnachtsfest entgegen.

Aber was wirklich Weihnachten ist haben wir manchmal fast vergessen.

Viele glauben Weihnachten besteht vor allem aus gutem Essen und wertvollen Geschenken. Dabei ist Weihnachten so viel mehr als Geschenke schenken, nämlich eigentlich mit dem Herzen denken.

Das kann z. B. bedeuten: Von der Hast des Alltags einmal zu ruhen, mehr Zeit füreinander in der Familie haben, nach Herzenslust mit den Kindern spielen und in guten Gesprächen sich auszutauschen.

Daneben sollten wir aber das Schicksal der Migranten sowohl in der Welt als auch derer, welche bei uns Zuflucht suchen nicht vergessen.

Gerade in dieser vorweihnachtlichen Zeit erreichen uns fast täglich Bittbriefe von vielen caritativen Einrichtungen, die uns die Not eindringlich vor Augen führen.

Auch wenn wir in dieser Zeit verstärkt spenden, sollten wir nicht vergessen, dass Not eigentlich das ganze Jahr über in unserer Welt anzutreffen ist und nicht nur zu Weihnachtszeit. Um dies zu verdeutlichen möchte ich Ihnen folgenden Text zum Nachdenken an die Hand geben:

 

Wär uns der Himmel immer so nah

 

Wär uns der Himmel immer so nah

und unsre Arme immer so offen,

fänden viele sicher die Kraft,

wieder zu hoffen.

 

Wär´n unsre Herzen immer so weit,

und lernten wir, in Frieden zu leben,

fänden viele sicher die Kraft,

nicht aufzugeben.

 

Das Glück braucht keine bunten Schleifen

und Liebe keine Jahreszeit.

Wir könnten täglich nach den Sternen greifen,

sie sind nicht so weit.

 

Der Lichterglanz muss nicht verblassen,

auch wenn die Kerzen bald verglühn.

Dann wären Gold und Silber mehr als Farben,

die vorüberziehn.

 

Vielleicht finden Sie an den Weihnachtstagen ein wenig Zeit über diesen Text nachzudenken.

Denn am Heiligen Abend öffnen sich Türen sogar für Menschen, denen wir ansonsten selten begegnen, oder die uns sogar eher fremd sind. Wenn Menschen sich füreinander öffnen, kann das Geheimnis der Heiligen Nacht Wirklichkeit werden. Im herzlichen Miteinander berührt und ergreift uns Gottes Nähe.

Von Herzen wünsche ich Ihnen, dass Sie diese weihnachtliche Erfahrung machen dürfen. Dabei gehen meine Gedanken insbesondere auch an alle Kranken und Einsamen in unserer Gemeinde.

Mögen Sie an Weihnachten und in vielen Augenblicken des neuen Jahres offene Türen und ein herzliches Willkommen spüren und selber anderen durch Ihre Offenheit Gottes Nähe vermitteln.

Ich wünsche Ihnen allen mit frohem Herzen ein gnadenreiches Weihnachtsfest, sowie ein von Gott gesegnetes, gesundes und vor allem friedvolles Neues Jahr.

 

Mit weihnachtlichen Grüßen

Ihre 1. Bürgermeisterin

Birgit Göbhardt

 

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