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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

20.12.2019

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es ist kaum zu glauben, dass das Jahr 2019 schon wieder mit großen Schritten dem Ende entgegengeht. Aber es ist nur zu wahr. Haben wir doch am vergangenen Wochenende den 3. Advent gefeiert, die 3. Kerze am Adventskranz entzündet und in gut einer Woche können wir schon das Weihnachtsfest feiern.

 

Wir alle warten mit viel Freude darauf das Fest der Feste, unser Weihnachtsfest, zu begehen. Vor allem unsere Kinder können es kaum erwarten, dass das Christkind kommt und ihnen die Geschenke unter den Baum legt, welche sie dem Christkind auf ihrem Wunschzettel aufgezählt haben. Für unsere Kleinen wird die Zeit bis zum Weihnachtsabend zu einer halben Ewigkeit. Sie huschen ganz aufgeregt durch die Wohnung und haben ganz große Augen, wenn sie fragen, wie lange es noch dauert, bis das Christkind nun endlich kommt. Überhaupt ist die Vorweihnachtszeit eine ganz besondere Zeit, auch für uns Erwachsene. Es liegen ganz feine Düfte in der Luft, wie nach frischgebackenen Plätzchen, Orangen, Zimt, Lebkuchen und vielem mehr. Auch zaubern die vielen kleinen Weihnachtsbeleuchtungen und Kerzen ein warmes, heimeliges Licht in jede Stube oder in die Vorgärten, woran wir uns erfreuen. Auch werden aller Orts Geschenke verpackt, heimlich versteckt und die Verstecke geheim gehalten, damit sie ja nicht vor dem Hl. Abend entdeckt werden.

Ja, Weihnachten ist etwas Besonderes und viele von uns besinnen sich Jahr für Jahr auch auf den Hintergrund, ja auf den Ursprung dieses besonderen Festes.

Das Fest der Liebe – das Fest der Hoffnung – das Fest der Zuversicht und Freude!

 

Wir singen am Schluss aller drei Verse des bekannten Weihnachtsliedes „O du fröhliche“ aus dem frühen 19. Jahrhundert immer wieder „….freue, freue dich o Christenheit!“ – Und? – Wie sieht es den in Wirklichkeit aus mit unserer Weihnachts(vor)freude?

Als ich so über den Refrain nachgedacht habe, fielen mir die vielen schrecklichen Nachrichten der letzten 12 Monate ein, Naturkatastrophen, Flüchtlinge, die sich Schlepperbanden in die Hände geben, um ein besseres Leben in Europa zu haben und dann im Mittelmeer den Tod finden, Hungersnot in Ostafrika, sinnlose Kriegsführung in Syrien, Ressourcenknappheit, Verschmutzung der Umwelt usw., usw….!

Dies alles kann einen zunächst die Freude auf Weihnachten nehmen. Und dann kommen da ja auch noch unsere ganz persönlichen Probleme und Sorgen dazu. Alles in allem ist es eine große Last und Sorge, die mir, zugegeben, zunächst den befreienden Blick auf das Weihnachtsfest etwas nimmt.

 

Und trotzdem weiß ich sicher, dass es hinter der großen Last und Sorge Weihnachten wirklich gibt. Die Geburt Christi ist für uns Christen reale Wirklichkeit. Weihnachten heute ist Wirkung von damals.

 

Ich hoffe für uns alle, dass wir das kommende Fest als Gnade, als ein Geschenk der Liebe, der Hoffnung, der Zuversicht und Freude empfinden, das wir trotz aller Widrigkeiten auf dieser Welt und in unserem persönlichen Alltag einfach annehmen und erwidern dürfen.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Geschehen von Bethlehem berühren sich Himmel und Erde! Ich wünsche Ihnen den guten Geist des Geschehens von Bethlehem in dem ein kleines Kind uns in der Hl. Nacht als Retter der Welt geboren wurde.

 

So wünsche ich uns allen ein wahrhaft freudiges und segensreiches Weihnachtsfest sowie ein glückliches, zufriedenes, stets gesundes und von Gott gesegnetes Neues Jahr 2020!

 

Mit weihnachtlichen Grüßen

 

Birgit Göbhardt

1. Bürgermeisterin

 

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