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Zum Winterdienst in unserer Gemeinde

11.02.2021

Zum Winterdienst in unserer Gemeinde

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

nachdem uns am Anfang dieser Woche der Winter, nach vielen Jahren mit wenig bis gar keinem Schnee, erneut heimgesucht hat, und dieses Ereignis auch die Verwaltung einen halben Tag beschäftigt hat, möchte ich mich mit ein paar klärenden Worten an Sie wenden.

Dieser Winter ist wieder einmal ein Winter, wie man sich ihn eigentlich vorstellt. Mit Kälte und auch Schnee. Auch wenn dies für viele mit einer gewissen Freude verbunden ist, zeigt es uns doch auch wieder einmal die Kraft der Natur und somit unsere Grenzen auf. In unserem strukturierten Alltag ist vieles so zur Gewohnheit geworden, dass jede Ausnahme hiervon schnell zum Ärgernis wird. So manche Kritik ist durchaus verständlich. Jedoch wird nichts bewusst vernachlässigt oder gar verschlafen und niemand absichtlich schikaniert, um nur einen Teil der Beschwerden vom Montagmorgen zu erwähnen.

Ich bin überzeugt, uns ist allen bewusst, wie oft wir von solchen Wetterextremen heimgesucht werden. Danach richtet sich die Ausstattung des Bauhofes um hierauf reagieren zu können. In den meisten Fällen sind diese vollkommen ausreichend. Wenn es jedoch in so kurzer Zeit so massiv schneit, sind unsere Möglichkeiten entsprechend eingeschränkt. Ich kann somit nur um Ihr Verständnis bitten, dass es an solchen Tagen etwas länger, vielleicht sogar bis in die Abendstunden dauert bis manche Straßen geräumt werden. Die Gemeinde kommt ihren Pflichten hierbei schon immer wesentlich mehr nach, als sie gesetzlich verpflichtet wäre.

Ich kann Ihnen versichern, dass alles unternommen wurde, am Montagmorgen einigermaßen freie Straßen zu gewährleisten. Bereits am Freitag wurden die ersten Vorkehrungen getroffen. Sonntagnacht um 22:00 Uhr fuhr der Schneepflug los. Er war in Folge dessen ununterbrochen bis Montagabend im Einsatz. Vorrangiges Ziel war Verbindungsstraßen befahrbar zu halten und Steigungen zu räumen. Massiver Schneefall begleitet durch Verwehungen ließen die bereits geräumten Bereiche immer wieder zuschneien. In welcher Menge Salz und Lauge zum Einsatz kommen fand in enger Absprache mit dem Staatlichen Bauamt statt. Es wurde somit nicht nur ein bisschen geschoben und ein wenig Salz gestreut. Unser Handdienst war dann zusätzlich zu unserem, auf Winterdienst umgerüsteten Mähtraktor, motorbetriebener Kehrwalze und Forstschlepper mit Frontlader ab 07:00 Uhr im Einsatz um unsere gemeindeeigenen Flächen und Kreuzungsbereiche zu räumen. Dies ist dann auch die Zeit, in der die Nebenstraßen nach und nach in Angriff genommen werden.

Es waren in diesem Fall, wie angekündigt, sehr große Mengen an Schnee, die weggeräumt werden mussten und sich somit aufgetürmt haben. Auf den Straßen wird der Schnee auf die Seite des Gefälles geschoben. Auf dieser kann in den Wassereinläufen das spätere Schmelzwasser einfließen und muss nicht über die Straße laufen, auf der es vielleicht am Abend erneut gefriert. Es wird somit niemandem der Schnee bewusst vor die Einfahrt oder gar auf den Gehsteig geschoben. Wo immer sich dies vermeiden lässt, wird in Zukunft hierauf ein noch größeres Augenmerk gelegt. Auch die Geschwindigkeiten, die gefahren werden, werden in Zukunft noch besser an die Umstände angepasst.

Ich persönlich finde, dass unser Bauhof im Rahmen seiner Möglichkeiten eine gute Arbeit gemacht hat und habe dies auch durch eine Brotzeit zum Ausdruck gebracht. Selbstverständlich stehen ich und die Verwaltung Ihnen auch gerne weiterhin für berechtigte Kritik zur Verfügung.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund

Ihr Bürgermeister Johannes Grebner

 

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