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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
Ostern ist ein Fest der Hoffnung, des Neubeginns und des Lichts, das selbst die dunkelsten Zeiten durchbricht. Gerade in diesem Jahr blicken wir auf eine weltpolitische Lage, die viele von uns mit Sorge erfüllt. Konflikte, Unsicherheiten und Spannungen prägen die Nachrichten und lassen uns oft ratlos zurück. In solchen Zeiten fällt es nicht immer leicht, zuversichtlich zu bleiben. Auch wenn diese Konflikte zunächst weit entfernt erscheinen bedeuten sie vor Ort viel Leid und Schmerz. Da sind die direkten, für uns spürbaren Folgen, wie die schwankenden Börsenkurse, die steigenden Verbraucherpreise insbesondere bei Lebensmitteln und Energie zwar sicherlich auch nicht einfach, aber im Vergleich doch eher marginal im Verhältnis zu Tod, Flucht, Zerstörung und Vertreibung.
Doch genau hier liegt die besondere Botschaft von Ostern: Die Hoffnung darf niemals verloren gehen. Sie ist es, die uns trägt, die uns Kraft gibt und die uns daran erinnert, dass nach jeder Dunkelheit wieder Licht kommt. Diese Zuversicht brauchen wir – im Großen wie im Kleinen, in der Welt ebenso wie in unserer eigenen Gemeinde.
Gerade deshalb ist es wichtig, die kommenden Ostertage bewusst zu erleben. Nutzen wir die Zeit, um im Kreise unserer Familien und Liebsten zur Ruhe zu kommen, Kraft zu schöpfen und die Gemeinschaft zu genießen. Die ersten frühlingshaften Tage, die wir bereits erleben durften, geben uns einen Vorgeschmack auf das, was vor uns liegt: Wärme, Licht und neues Leben.
Ein besonderer Dank gilt all jenen, die mit viel Engagement und Herzblut unsere Ortsteile österlich schmücken. Die liebevoll gestalteten Osterbrunnen und Dekorationen sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch Ausdruck eines lebendigen Miteinanders. Es freut mich besonders, dass in Zell diese schöne Tradition in diesem Jahr wieder neu erweckt wurde. Solche Initiativen zeigen, wie viel Kraft in unserer Gemeinschaft steckt.
Diese Aktionen sind mehr als bloßer Schmuck – sie sind Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung. Sie machen deutlich, dass ein gutes, faires und von gegenseitigem Respekt geprägtes Miteinander auch in Zukunft Bestand haben kann, wenn wir es gemeinsam leben und pflegen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes, friedvolles und hoffnungsvolles Osterfest.
Ihr Bürgermeister
Johannes Grebner
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